November 12, 2021

Assessment

Wenn du nicht testest, vermutest du nur. Deswegen Testen und Scanne wir vor jedem Training. Das Nervensystem reagiert sofort auf eingehende Reize. Wirst du besser, schlechter, bleibt es gleich. Assessments als Feedback und Motivation.

Wann hast du das letzte Mal ein neues Rezept gekocht? Und wie oft hast du währenddessen den Löffel in das Essen gesteckt und probiert? Getestet, ob es schmeckt, ob noch Salz oder Pfeffer fehlt, oder ein Hauch Zitrone oder Muskat, ob die Zutaten gar sind oder noch einen Moment kochen sollten?
Und wenn du dir Kleidung kaufst oder Kosmetikprodukte, testest du dich dann nicht auch durch das Angebot? Vergleichst du und holst du dir Infos ein?


Und wie sieht es im Training aus? Testest du vorher, welches Training überhaupt zu dir passt? Wie oft testest du dich, ob du besser wirst? Oder schlechter? Oder gleichbleibst?
Wenn du schon eine Weile mit AIMO™ trainierst, kennst du unsere Haltung dazu.
Für uns ist es entscheidend, individuell zu testen, wie deine aktuelle Situation ist. Denn darauf aufbauend setzt sich das Training zusammen. Wie beim Kochen entschieden wird, ob noch eine Prise Salz fehlt, entscheidet die KI hinter AIMO anhand deines Bewegungsscans, was für dich die richtigen Übungen sind.
Denn wir bei AIMO haben eine Vision: Jeder Mensch soll sich frei und mit Leichtigkeit bewegen können. Das ist unsere Definition von Training ohne Limits. Aufbauend auf deinem Bewegungsscan berechnet die KI dein personalisiertes Training. Deine Übungen werden entsprechend deinen Schwachstellen und Potentialen individuell an deine Bedürfnisse angepasst. Das führt zur Verbesserung der Bewegungsfähigkeit in den Bereichen:

  • Beweglichkeit
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Augen
  • Gleichgewicht
  • Atmung

Wenn du nicht testest, vermutest du nur. Dann kann es sein, dass das Training gut ist. Vielleicht hilft es dir aber auch nicht. Vielleicht ist die Suppe ungewürzt, vielleicht aber auch versalzen. Während man eine versalzene Suppe schlimmstenfalls wegschüttet, ist das beim Körper etwas heikler.
Deswegen testen und scannen wir vor jedem Training. Denn wir wollen, dass du deine Bewegungsintelligenz steigerst und dich mit jedem Training ein bisschen besser und fitter fühlst.
Das faszinierende am menschlichen Nervensystem ist, dass es sofort reagiert. Es braucht keine acht Wochen Training, um eine Reaktion zu zeigen. Wenn die Suppe versalzen ist, schmeckst du das sofort. Wenn die Bewegungen leichter gehen, merkst du das sofort. Wenn du mehr Ausdauer beim Lauf hast, spürst du das. Das Nervensystem reagiert sofort auf eingehende Reize.
Und zusätzlich hat das Testen und Scannen einen wunderbaren Nebeneffekt: Du lernst dich und deinen Körper besser einzuschätzen.


Der AIMO™ Bewegungsscan ermöglicht es dir, deine Bewegungen mit einer Smartphone-Kamera selbstständig zu jeder Zeit und überall objektiv zu analysieren und zu verbessern. Der AIMO™ Bewegungsscan ist ein funktioneller Bewegungstest, der Bewegungsmuster analysiert, um Abweichungen zu identifizieren. Ein häufig in der Praxis angewandter funktioneller Bewegungstest, der Ausweichbewegungen aufdeckt, ist die Überkopfkniebeuge. Je besser deine Bewegungsfertigkeiten sind, desto weniger Ausweichbewegungen machst du und desto höher ist dein errechnete AIMO™ Bewegungsscore. Es gilt: je höher der Score, desto unauffälliger sind die Ausweichbewegungen, die du automatisch machst und desto besser sind die Bewegungsfertigkeiten. Die Überkopfkniebeuge bildet dabei viele Bewegungsfertigkeiten ab, die wichtig für den Alltag sind.


Mit dem AIMO™ Bewegungsscan kannst du deine Fitness nachhaltig und eigenständig verbessern.
Denn mit jedem Scan kannst du abgleichen, ob das Scanergebnis zu deiner eigenen Einschätzung passt.
Die KI ist smart, aber du bist smarter. Denn nur, was sich für dich gut und sicher anfühlt, wirst du auch im Alltag als Bewegung integrieren. Dann merkst du vielleicht, dass dir das Ei- und Ausräumen der Waschmaschine in der tiefen Hocke auf einmal viel leichter fällt. Oder dass du ohne Probleme auf dem Fußboden mit deinen Kindern spielen kannst und ohne Stechen und Brennen auch wieder aufstehen kannst. Oder du spürst beim Laufen endlich wieder dieses federleichte Gefühl und genießt den Flow.
Auch hier macht Übung den Meister.
Je häufiger du testest und scannst, um so besser wirst du dich einschätzen können und je freudiger du trainierst, desto besser wird dein Scanergebnis werden.
Und da es in unserer Natur liegt, besser werden zu wollen, darfst du das ruhig als Motivation nutzen. Im Laufe der Zeit merkst du, dass deine Bewegungen geschmeidiger werden und du dich freier bewegen kannst. Das zeigt sich dann auch in deinem Score und das triggert das Belohnungszentrum im Gehirn. Ist das Belohnungszentrum getriggert, streben wir danach, diese Belohnung nochmal zu bekommen. Das hat den positiven Effekt, dass es uns leichter fällt, die Trainingsroutine aufrecht zu erhalten.


Kurz zusammengefasst:
Deine Bewegungen zu testen und zu überprüfen ist wichtig. Nur so kannst du feststellen, ob das Training die richtige Intensität für dich hat. Der Bewegungsscan in der AIMO App macht genau das mit der Überkopfkniebeuge und berechnet dir durch die KI deinen individuellen Score.
Teste gerne auch im Alltag immer wieder, wie sich das Training auf deine Bewegungen auswirkt, sowohl im Sport als auch in der Freizeit und im Beruf.

Juli 9, 2020

Wie die tiefe Kniebeuge deine Fitness und Leistung steigern kann

Wenn du Zeit für Training aufwendest, um schlanker zu werden, Muskeln und Kraft aufzubauen, wird dich dieser Artikel interessieren. Die Wissenschaft sagt uns, dass regelmäßige tiefe Kniebeugen diese Ziele erheblich unterstützen kann.

In einer 12-wöchigen Studie wurden zwei Personengruppen verglichen - eine Gruppe führte flache Kniebeugen (etwa 60 Grad Kniebeugung) und eine Gruppe tiefe Kniebeugen durch. Am Ende der 12 Wochen hatte die Gruppe mit der tiefen Kniebeuge eine größere Erhöhung der Muskelmasse und stärkere Verringerung der Fettmasse als die Gruppe mit den flachen Kniebeugen. Zusätzlich ergab die Studie, dass die Gruppe mit der tiefen Kniebeuge auch eine stärke Erhöhung des Muskelquerschnitt über den gesamten vorderen Oberschenkel hatte. Die Gruppe mit den flachen Kniebeugen hatte nur eine erhöhte Hypertrophie im obersten Oberschenkelbereich.

Eine Blomquist-Studie zeigte, dass Athleten, die tiefe Langhantelkniebeugen ausführten, ihren vertikalen Sprung um 13% steigern konnten. Die zweite Gruppe, die nur flache Kniebeugen durchführte, verzeichnete einen vertikalen Sprunganstieg von 7%. Kniebeugen in voller Tiefe erhöhen die Knochendichte und erhöhen die Wirbelsäulenstabilität durch eine Stärkung des unteren Rückens.

Hartmann zeigte 2013, dass tiefe Kniebeugen weniger Druckkräfte auf die Knie ausüben als flache Kniebeugen. In der Studie heißt es: „Wenn Sie tiefer hocken, verringert der Kontakt zwischen der Rückseite des Oberschenkels und der Wade die Kniegelenkkräfte. Wenn sich die Knie während einer tiefen Kniebeugebewegung frei bewegen können, werden passive Kräfte in Bänder und Sehnen, als auch aktive Muskel-Kräfte aufgebaut. Stabile Knie sind wichtig, egal in welchem ​​Alter oder in welcher Lebensphase di dich befindest.

Fazit: regelmäßige Kniebeugen sind nicht nur wichtig, um die Körperhaltung zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen, sondern beschleunigen auch das Muskelwachstum aller Muskeln in deinem Körper. Zudem ist die Kniebeuge eine Grundvoraussetzung für eine Vielzahl von Bewegungen wie Werfen, Sprinten und Springen. Die AIMO Challenge motiviert dich, regelmäßig eine wichtige Anzahl von Kniebeugen auszuführen, deren Qualität du mit dem AIMO Scan kontrollieren kannst. Viel Spaß beim Squatten!

Juli 9, 2020

Wie das Erlernen der tiefen Kniebeuge dein Leben verändern kann

Regelmäßige Kniebeugen sind nicht nur wichtig, um deine Körperhaltung zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen, sondern beeinflussen auch andere lebenswichtige Funktionen deines Körpers.

Wissenschaftlich erweisen ist, daß es mit verbesserter Gelenkbeweglichkeit und geringerer Körperkraft für den Bewegungsapparat einfacher ist eine bessere Ausrichtung anzunehmen. „Die Unfähigkeit zur Durchführung einer tiefen Kniebeuge kann zu Schmerzen oder Verletzungen in jedem Gelenk des Körpers führen", sagt Roop Sihota, ein Physiotherapeut aus der Bay Area, USA. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass Menschen in ländlichen Gebieten einiger Entwicklungsländer, in denen die „Sitzhocke“ eine häufige Ruheposition ist, an den wenigsten Problemen in Zusammenhang mit der Körperhaltung, wie z. B. Rückenschmerzen leiden.

Eine chinesische Studie ergab, dass gelegentliches Training von Kniebeugen tatsächlich das Risiko für die Entwicklung einer Knie-Arthrose verringert (Lin et al. 2010). Im Allgemeinen basiert die Gesundheit der Knie unter anderem auf dem „Use-it-or-lose-it“-Prinzip. Wenn wir unsere Hüften und Knie jahrelang nicht über 90° beugen, beginnen die Gelenke zu degenerieren und es kann eine Vielzahl von Problemen auftreten. Tiefe Kniebeugen fördern gesunde Knorpel in den Synovialgelenken Hüfte, Knie und Knöchel (Pitsillides et al. 1999, Nguyen et al. 2010).

Darüber hinaus zeigte eine Studie von Gorsuch aus dem Jahr 2013, dass durch tiefe Kniebeugen die Kraft des unteren Rückens gestärkt wird und damit Oberschenkelverletzungen bei Läufern reduziert werden.

Daneben leistet die Kniebeuge allerdings noch mehr. Ein häufig in der Praxis angewandter funktioneller Bewegungstest ist die Überkopfkniebeuge. Je besser deine Bewegungsfertigkeiten sind, desto weniger Ausweichbewegungen machst du. Die Kniebeuge ist heute der de facto Standard zur Überprüfung der Bewegungsfertigkeit, da sehr viele Muskelgruppen und Gelenke bei dieser Bewegung eingesetzt werden.

Fazit: Die Kniebeuge ist eine natürliche Bewegung, die deine Gelenke aktiviert und damit Schmerzen und Verletzungen vorbeugt. Über die AIMO Challenge wirst du motiviert regelmäßig ein gesundes Maß an Kniebeugen durchzuführen, deren Qualität du über den AIMO Scan kontrollieren kannst. Viel Spass beim Squatten!